Markisenstoffe

Markisenstoffe dienen in der Regel dem Schutz gegen übermäßigen Sonnenlichteinfall, je nach Beschaffenheit des verwendeten Basismaterials eignen sie sich auch dazu, widrige Wind- und Wetterbedingungen abzuhalten.

Je nach Verwendungszweck werden Markisenstoffe zumeist in eigens dafür konzipierte Spannvorrichtungen wie Gelenkarmmarkisen, Korbmarkisen, Fallarmmarkisen oder als Sonnensegel horizontal, vertikal oder diagonal verbaut und verspannt, um den darunter oder dahinter liegenden Raum vor übermäßigem Lichteinfall oder Wind zu schützen. Hochwertige Stoffe für Markisen müssen darum sowohl punktuell an den jeweiligen Armierungspunkten aber auch auf breiter Spannfläche teilweise erheblichen Zug- und Spannkräften standhalten und auch Spitzenlasten durch Windeinfall reißfest überstehen können. 

Als Fassadenverkleidung und Objektschutz werden Markisen genauso gerne eingesetzt wie als Sichtschutz nach innen. Die gebräuchlichste Verwendungen von Markisenstoffen findet sich im Freizeit- und Outdoor-Bereich, wo diese Textilien auf Terrassen, am Strand, in Gärten oder Straßencafés Mensch und Material Sonnen-, Wind-, Wasser- aber auch Sichtschutz vor den neugierigen Augen von Passanten und Nachbarn bieten. Auch Seitenwände von Pavillons, Spanndach-Konstruktionen oder Sportmatten werden aus Markisengewebe hergestellt.

Im öffentlichen Freizeit- und Bildungsbereich sind vor allem Markisenstoffe gefragt, die die besonders empfindliche Haut Heranwachsender zuverlässig vor UV-A und UV-B-Strahlung schützen und ihr Versprechen lang anhaltender Formstabilität, Reißfestigkeit und Farbechtheit einlösen. In diesem Zusammenhang leisten z.B. Gewebe wie CAPEMARINE und IRISUN ® ganz hervorragende Dienste. 

Qualitätsunterschiede von Markisenstoffen ergeben sich aus der Zusammensetzung ihrer Materialbestandteile und deren Folgen für die Weiterverarbeitungsfreundlichkeit des Produkts, dessen Lebensdauer, Verwitterungsfestigkeit sowie Eignung für besonders anspruchsvolle Einsatzgebiete. Die Güte von Markisenstoffen lässt sich anhand messbarer Qualitätsmerkmale wie Materialabrieb, Reißfestigkeit oder Weiterreißkraft beschreiben sowie  anhand zusätzlicher Gütekriterien wie Wasserdichtigkeit, UV-Beständigkeit, Schimmel- bzw. Salzwasserresistenz oder die empfohlenen Temperaturgrenzbereiche für den Einsatz des Endprodukts.   Der Gebrauch von sehr dickem und gezwirntem Garn verleiht Markisengeweben z.B. hohe Reiß- und Weiterreißkraft. Ein geringes Materialgewicht und ein weicher Schlusslack können dazu verhelfen, dass eine Markise sehr beweglich, einfach aufrollbar ist und angenehm in der Hand liegt. Bestimmte Beschichtungen sorgen für zusätzlichen Komfort, indem sie dem Markisengewebe eine sehr gute Beweglichkeit und geringen Reinigungsaufwand verleihen.

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